Menopause

Menopause

Von: Ernährungsberaterin Stefanie Kurtisch

Die Menopause ist ein Lebensabschnitt, den viele Frauen mit einer Reihe von Beschwerden verbinden. Zu diesen zählen unter anderem Hitzewallungen, Übelkeit, Depressionen, Stimmungsschwankungen und Schlafstörungen. Auch in den Medien und in der Literatur wird diese Phase oft Hand in Hand mit jenen Risiken und Krankheiten besprochen, die sie begleiten oder auf sie folgen können. Es ist daher durchaus verständlich, dass Frauen ihren Wechseljahren mit Besorgnis entgegensehen. Umso wichtiger ist es auf jene Autoren hinzuweisen, die eine neue, positive Sicht auf die Menopause einnehmen. Zu erwähnen ist hier z.B. die bekannte Ärztin Christiane Northrup. Sie erklärt in ihrem 2012 erschienenen Buch „Weisheit der Wechseljahre“, wie man durch die Änderung der eigenen Einstellung zu diesem Thema sich selbst neu entdecken kann. Der Übergang in die Menopause kann trotz einiger Unannehmlichkeiten zu der Erkenntnis führen, dass man noch viele lange und gesunde Jahre vor sich hat.

Nicht nur der Hormonhaushalt ändert sich
Noch bis ins 19. Jh. wurden in ärztlichen Schriften keine nennenswerten Beschwerden in Verbindung mit der Menopause aufgezeichnet. Das änderte sich erst ab Mitte der 90er-Jahre. Daraus folgt die Erkenntnis, dass die „typischen“ Symptome der Wechseljahre nicht nur auf die Änderung des Hormonspiegels, sondern auch auf äußere Einflüsse zurückzuführen sind. Zu diesen Faktoren zählen vor allem Stress und Umweltbelastung. Sie führen zu Problemen mit der Schilddrüse, Chronischem Erschöpfungssyndrom, Fibromyalgie, Autoimmunerkrankungen und chronischen Entzündungen.

Ein toxisches Umfeld wirkt belastend
Ab den 1950er-Jahen kam es zur massiven Anwendung von Pestiziden. Beispiele dafür sind DDT – welches sowohl in der Landwirtschaft, wie auch in den Städten und sogar in den Haushalten angewendet wurde oder das Herbizid Roundup – welches trotz seiner nachweislich krebserregenden Wirkung immer noch angewandt wird. Der Aufschwung der Industrie brachte hohe Umweltbelastung mit sich. Auch die Belastung durch Radioaktivität durch Röntgenstrahlung nahm zu. Diese nicht zuletzt durch anfänglich sorglosen Umgang mit Röntgenapparaten – z.B. dem Einsatz des Fluoroskops im Schuhgeschäft, mit dem zwischen den Jahren 1920 – 1960 die Passgenauigkeit von Schuhen mittels Röntgen festgestellt wurde. Quecksilber war ein gängiger Bestandteil von Medikamenten und wurde auch in der Industrie von Hutmachern benutzt. Bei vielen Menschen, besonders bei den 40-50 jährigen löste dieses toxische Umfeld diverse Symptome und Schmerzen aus. Heute erkennt man die Folgen der Belastung an erhöhten Fallzahlen von Alzheimer, Parkinson, neuronalen Schäden und vielen weiteren Krankheiten.

Obst wirkt entgiftend, stresslösend und fördert das emotionale Gleichgewicht
Um der Umweltbelastung entgegenzuwirken, sollte man bewusst darauf achten den Körper zu entgiften. Gemeint ist hier nicht nur das Abführen von gewöhnlichen Stoffwechselabfällen, sondern auch das gezielte herauslösen von tief eingelagerten Toxinen. Hierfür eignet sich der erhöhte Konsum von Obst und Gemüse. Dieses enthält Phytochemikalien, Antioxidantien, Nährstoffe, Ballaststoffe, Wasser und natürlichen Zucker und sollte daher ein fixer Bestandteil des täglichen Menüplans sein. Die enthaltene Kombination aus Inhaltsstoffen ermöglicht es dem Körper optimal zu funktionieren. Steigert man den Konsum auf bis zu 8 Portionen täglich, kann man den für die Menopause typischen Stimmungsschwankungen vorbeugen. Die Forschung zieht Parallelen zwischen Glücksgefühlen und der Menge an täglich konsumierten Portionen von Obst und Gemüse. Weiters erhöhen Obst und Gemüse während der Wechseljahre den Schutz vor Zivilisationskrankheiten und Herz-Gefäß-Erkrankungen.

Mediterrane Ernährung ist das Fundament der Gesundheit in höherem Alter
Wer nicht nur während der Wechseljahre, sondern auch mit zunehmendem Alter gesund leben möchte, befasst sich zeitnah und genau mit seinen Ernährungsgewohnheiten. Eine ausgewogene mediterrane Ernährung begrenzt die Gewichtszunahme, senkt das Auftreten von Zivilisationskrankheiten und hilft gegen Stimmungsschwankungen. Das Fundament der mediterranen Küche bilden Obst, Gemüse, Ballaststoffe, Olivenöl, Nüsse, Samen, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide, Sauermilchprodukte, Fische und fettarmes Fleisch. Fettarme Ernährung unterstützt Entgiftungsprozesse und ermöglicht dem Körper die Nutzung von Zucker aus natürlichen Quellen für die Funktion der inneren Organe, des endokrinen Systems und des Gehirns. Mit zunehmendem Alter sollte man auch die Zufuhr von tierischen Proteinen reduzieren und sie durch ihre pflanzlichen Gegenstücke – Hülsenfrüchte, Quinoa u. ä. – ersetzen.

Der Schlüssel zur schlanken Figur trotz Menopause ist die Stressreduktion
Für viele Frauen sind Übergewicht und rasche Gewichtszunahme während der Wechseljahre ein Thema. Manchmal versagen bei den Betroffenen auch jene Methoden, die sich in der Vergangenheit bereits bewährt haben. Zu beachten ist hierbei, dass der Körper während der Menopause die Produktion von Geschlechtshormonen zurückfährt. Das kompensiert er mit einer höheren Produktion von Cortisol und Adrenalin. Das ist einerseits gut, da es ein hormonelles Ungleichgewicht verhindert, andererseits fördert es aber die Ansammlung von Fettgewebe im Taillen- und Bauchbereich. Kommt Stress hinzu, wird die Produktion von Stresshormonen, zu denen auch Cortisol und Adrenalin zählen, zusätzlich erhöht. Aus diesem Grund spielen Techniken zur Stressvermeidung beim Kampf gegen Übergewicht eine große Rolle. Oft haben diese Techniken gar nichts mit Diäten zu tun. Auf diätetischer Ebene gegen Stress wirken: Regelmäßiges gesundes Essen und Obst als Zwischenmahlzeit (hält den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht). So verhindert man, dass der Körper erhöhte Mengen an Stresshormonen ausschüttet, um dem Blutzuckerungleichgewicht entgegenzuwirken.

Entspannende Tätigkeiten helfen im Kampf gegen Fettanlagerungen im Taillenbereich
Eine Gewichtsabnahme während der Wechseljahre wird begleitet durch entspannende Tätigkeiten, die der Frau helfen sich zu entspannen, Stress abzubauen und so das hormonelle Ungleichgewicht auszubalancieren. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Tätigkeit wohltuend ist. Beispiele sind: Musik; Tanz; ein entspannendes Bad mit ätherischen Ölen und Kerzen; autogenes Training; Pilates; Spaziergänge oder joggen durch die Natur; gärtnern; Komödien im Fernsehen; Atemübungen; das Beobachten von Sonnenuntergängen, Sternen, Vögeln oder Bienen; das bewusste Wahrnehmen der Schönheit und des Duftes von Blumen, sonnenbaden, Meditation,… Es sind oft die Kleinigkeiten die nichts kosten außer ein wenig Zuwendung, die unser Leben bereichern.

Granatäpfel gegen Beschwerden
Granatäpfel beinhalten Stoffe, die die Symptome der Menopause lindern können. Es ist daher empfehlenswert, sie in den Menüplan aufzunehmen. Sie sind vielseitig einsetzbar und können sowohl als Zutat beim Kochen, wie auch in Salaten oder roh genossen werden.

Lebensmittel und Kräuter, die für die Wechseljahre geeignet sind
Lindernd bei Beschwerden (sofern von adäquaten diätetischen Maßnahmen begleitet) sind Waldheidelbeeren, Äpfel, Avocados, Gurken, Spargel, Spinat (mit Käse), blaue Trauben, schwarze Bohnen und Tahini. Gesunde Lebensmittel sollten um Kräuter oder Kräuterextrakte oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel bereichert werden. Hier eigenen sich: Brennnessel – reduziert Entzündungen des Reproduktionssystems, Salbei – bekämpft Wucherungen im Bereich des Gebärmutterhalses, Chinesische Yamswurzel – stabilisiert den Östrogen- und Progesteronspiegel, Sanddorn – unterstützt die Eierstöcke, Spirulina – liefert wichtige Nährstoffe für das endokrine System, Ginseng – stimuliert die Nebennieren, kann z.B. in Verbindung mit Gelée Royale im Rahmen der ENERKI- Kur von NATURHOUSE ausprobiert werden.

NATURHOUSE lässt sie in der Menopause nicht allein – Produkte für Nährstoffversorgung und inneres Gleichgewicht
ONA PLUS – Gelatinekapseln, beinhalten Nachtkerzenöl, Borretschöl und Fischöl mit Vitamin E. Diese Öle erleichtern die Menopause. Nachtkerze wirkt regulierend auf den Menstruationszyklus, Fischöl nährt das Gewebe des Reproduktionssystems und Vitamin E unterstützt den Blutkreislauf und stärkt das zentrale Nervensystem.
VITAMIN D3 – hilft das Reproduktions- und Immunsystem zu stabilisieren
MIVINAT MEGA B-100 – liefert dem Reproduktionssystem essentielle Nährstoffe
MIVINAT SILICA 120 – enthält Magnesium, Calcium, Silicium und Zink, bekämpft Viren und schützt das endokrine System.

Alle Produkte sind in unserer Filiale NATURHOUSE Linz erhältlich.